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In diesem Artikel

Affiliate-Link erstellen: Aufbau, Tracking & richtige Verwendung

Ein Affiliate-Link ist ein individuell zuordenbarer Link, über den ein Partnerprogramm erkennen kann, welcher Affiliate einen Besucher oder späteren Käufer vermittelt hat. Genau diese Zuordnung ist die Grundlage dafür, dass eine Provision dem richtigen Partner zugerechnet werden kann.

Doch ein Affiliate-Link besteht nicht nur aus „deiner ID im Link“. Je nach Plattform können Produkt-ID, Affiliate-ID, Campaign-Key, UTM-Parameter, Click-ID oder weitere Tracking-Werte eine Rolle spielen. Außerdem musst du den Link richtig platzieren, testen und – wenn ein kommerzieller Zweck besteht – transparent kennzeichnen.

Ein Affiliate-Link ist nur dann nützlich, wenn drei Dinge funktionieren: Die Zuordnung ist korrekt, du kannst deine Kampagnen auswerten und der Nutzer versteht transparent, dass es sich um eine kommerzielle Empfehlung handeln kann.

Kurz erklärt: Partnerprogramm auswählen → Affiliate-ID erhalten → passenden Promo- oder Partnerlink erzeugen → Kampagne kennzeichnen → Link testen → transparent einsetzen → Klicks und Verkäufe auswerten.

Was ist ein Affiliate-Link?

Ein Affiliate-Link – auch Partnerlink genannt – ist ein Link, der eine eindeutige Zuordnung zu einem Affiliate ermöglicht. Klickt ein Interessent darauf, versucht das Partnerprogramm die Empfehlung dem jeweiligen Partner zuzuordnen.

Kommt später eine definierte Conversion zustande, kann daraus eine Provision entstehen. Welche Conversion zählt, hängt vom Partnerprogramm ab. Häufig ist es ein Kauf, möglich sind aber auch Leads, Registrierungen oder andere Aktionen.

Wenn du Affiliate-Marketing grundsätzlich erst verstehen möchtest, lies zuerst unseren Hub Affiliate-Marketing für Anfänger.

Wie ist ein Affiliate-Link aufgebaut?

Es gibt kein universelles Affiliate-Link-Format. Jedes Netzwerk oder Partnerprogramm kann eigene Parameter und Linkstrukturen verwenden.

Typischerweise können folgende Bestandteile vorkommen:

ZielDomain & SeiteWohin soll der Nutzer gelangen – Verkaufsseite, Contentseite, Landingpage oder Checkout?
ZuordnungAffiliate-IDKennzeichnet den Partner, dem die Empfehlung zugeordnet werden soll.
AnalyseKampagnenwertHilft zu erkennen, ob der Verkauf etwa aus Blog, Newsletter, Instagram oder einer bestimmten Kampagne kam.

Ein vereinfachtes Beispiel könnte so aussehen:

Die Namen der Parameter unterscheiden sich je nach Plattform. Kopiere deshalb nicht einfach Parameter aus einem fremden Partnerprogramm.

Affiliate-Link erstellen: Schritt für Schritt

1. Partnerprogramm auswählenDu brauchst zuerst eine bestätigte oder automatisch freigeschaltete Partnerschaft mit dem Anbieter.
2. Produkt auswählenEntscheide, welches konkrete Angebot du empfehlen möchtest.
3. Affiliate-ID prüfenDas Netzwerk muss wissen, welchem Partner die Empfehlung zugeordnet werden soll.
4. Offiziellen Affiliate-Link erzeugenNutze den Linkgenerator oder die vom Anbieter vorgesehene Linkstruktur.
5. Kampagnenwert ergänzenWenn das Netzwerk dies unterstützt, ergänze einen Campaign-Key, Sub-ID oder andere Kampagnenkennung.
6. Optional Analyseparameter ergänzenUTM-Parameter können zusätzlich helfen, Traffic in deinen Analyse-Tools zu unterscheiden.
7. Link testenPrüfe Zielseite, Affiliate-Zuordnung, Parameter und mobilen Aufruf.
8. Transparent veröffentlichenSetze den Link im passenden Kontext ein und kennzeichne den kommerziellen Zweck, wenn dies erforderlich ist.

Affiliate-Link bei Digistore24 erstellen

Bei Digistore24 sind für Affiliates vor allem Promolinks und Contentlinks relevant.

Promolink

Der Promolink führt zur Verkaufsseite, die beim Produkt hinterlegt ist. Digistore24 bezeichnet ihn als zentrales Werbemittel für Affiliates.

Die aktuelle Grundstruktur sieht beispielsweise so aus:

Dabei ersetzt du PRODUKT-ID und AFFILIATE nicht willkürlich, sondern verwendest die Werte deines konkreten Partnerlinks.

Contentlink

Ein Contentlink kann auf eine andere freigegebene Funnel- oder Contentseite führen, statt direkt auf die im Produkt gespeicherte Verkaufsseite.

Das ist praktisch, wenn der Vendor beispielsweise eine Webinar-, Event-, Pre-Sell- oder alternative Landingpage bereitstellt.

Mehr zur Plattform findest du in Digistore24 Partnerprogramm und Digistore24 Marktplatz.

Wie funktioniert Affiliate-Tracking?

Affiliate-Tracking versucht, einen späteren Kauf oder eine andere Conversion einer vorherigen Empfehlung zuzuordnen.

Mögliche technische Verfahren sind unter anderem:

  • Cookies
  • Affiliate-ID in der URL
  • Campaign-Keys oder Sub-IDs
  • Click-IDs
  • Server-to-Server-Postbacks
  • plattforminterne Zuordnung

Welche Methode tatsächlich verwendet wird, hängt vom Partnerprogramm und dessen technischer Architektur ab.

Cookie-basierte Zuordnung bei Digistore24

Beim Digistore24-Promolink erfolgt die Affiliate-Zuordnung laut aktueller Dokumentation über ein Cookie. Beim Klick wird die Affiliate-ID gespeichert und beim späteren Kauf für die Zuordnung verwendet.

Diese Zuordnung kann scheitern oder verändert werden, wenn zum Beispiel:

  • Cookies blockiert oder gelöscht werden,
  • der Interessent auf einem anderen Gerät oder Browser kauft,
  • zwischenzeitlich ein anderer Affiliate-Link geklickt wird,
  • die technische Weitergabe der Affiliate-Daten im Funnel unterbrochen wird.

Deshalb wichtig: „Jemand hat meinen Link geklickt“ bedeutet nicht automatisch, dass später jede Conversion technisch dir zugeordnet werden kann.

Was ist ein Campaign-Key?

Ein Campaign-Key hilft dir, verschiedene Werbequellen innerhalb desselben Affiliate-Angebots zu unterscheiden.

Angenommen, du bewirbst dasselbe Produkt über:

  • Instagram Story
  • Blog
  • Newsletter
  • YouTube

Ohne zusätzliche Kampagnenkennung siehst du möglicherweise nur, dass ein Verkauf über dich kam. Mit separaten Campaign-Keys kannst du besser erkennen, welcher Kanal beteiligt war.

Digistore24 erlaubt Affiliates aktuell, einen Campaign-Key an Promo- und Contentlinks anzuhängen.

Für einen anderen Kanal könntest du zum Beispiel verwenden:

So kannst du dieselbe Affiliate-Partnerschaft granularer auswerten.

Campaign-Key, UTM-Parameter und Tracking-Key: Was ist der Unterschied?

ElementZweckTypischer Nutzer
Affiliate-IDAffiliate zuordnenAffiliate / Partnerprogramm
Campaign-KeyAffiliate-Kampagnen unterscheidenAffiliate
UTM-ParameterTraffic-Quellen in Analytics unterscheidenAffiliate und Vendor
Tracking-Key bei Digistore24Vendor-Kampagnen innerhalb Digistore24 auswertenVendor
Click-ID / Sub-IDeinzelne Klicks oder zusätzliche Trackingwerte übergebenabhängig vom Setup

Wichtig: Ein UTM-Parameter ersetzt nicht automatisch die Affiliate-ID. Und ein Campaign-Key ersetzt nicht zwingend dein externes Analytics-Tracking. Beide können unterschiedliche Aufgaben erfüllen.

UTM-Beispiel

Wenn du anschließend von deiner eigenen Seite auf einen Affiliate-Link weiterleitest, musst du sicherstellen, dass die Affiliate-Zuordnung im eigentlichen Partnerlink weiterhin korrekt funktioniert.

Affiliate-ID direkt an einen Checkout übergeben

Manche Systeme erlauben Affiliate-Informationen auch direkt am Bestellformular.

Bei Digistore24 kann eine Affiliate-ID aktuell beispielsweise über den GET-Parameter aff an ein Bestellformular übergeben werden. Ein Campaign-Key kann über cam mitgegeben werden.

Das ist technisch etwas anderes als der klassische Promolink. Verwende deshalb nur Linkvarianten, die der Vendor beziehungsweise das Partnerprogramm für den jeweiligen Funnel vorgesehen hat.

Wie testest du einen Affiliate-Link?

Veröffentliche einen Affiliate-Link nicht ungeprüft.

1. Zielseite öffnen

Prüfe, ob der Link tatsächlich auf die richtige Verkaufs-, Content- oder Eventseite führt.

2. Parameter prüfen

Sind Affiliate-ID, Campaign-Key oder andere Werte nach der Weiterleitung noch vorhanden beziehungsweise technisch korrekt übernommen?

3. Mobil testen

Öffne den Link auf dem Smartphone. Gerade Weiterleitungen oder In-App-Browser können sich anders verhalten als dein Desktop-Browser.

4. Inkognito-Test mit Vorsicht interpretieren

Private Browsermodi und Tracking-Schutz können Cookies anders behandeln. Das kann hilfreich sein, um den Nutzerweg zu testen, ist aber nicht automatisch ein vollständiger Attributionstest.

5. Testkauf oder Testconversion nutzen

Wenn das Partnerprogramm eine offizielle Testfunktion anbietet, ist diese besser als bloß auf die URL zu schauen.

6. Reporting kontrollieren

Prüfe anschließend, ob Kampagnen- oder Trackingwerte dort auftauchen, wo du sie erwartest.

Praktischer Tipp: Lege für wichtige Kanäle eigene Campaign-Keys an. Dann merkst du schneller, wenn ein bestimmter Funnel oder Link nicht sauber zugeordnet wird.

Wo kannst du Affiliate-Links verwenden?

Je nach Partnerprogramm kannst du Affiliate-Links in vielen Kanälen einsetzen.

KanalSinnvolle VerwendungWorauf achten?
BlogRatgeber, Vergleiche, ProdukterklärungenLink im passenden Kontext statt wahllos platzieren
InstagramStory-Link, Bio, Landingpagekommerzielle Empfehlung transparent machen
TikTokBio-Link, Landingpage, Live-KontextPlattformregeln und Kennzeichnung beachten
YouTubeBeschreibung, angepinnter Kommentar, LandingpageEmpfehlung klar einordnen
Newsletterpassende ProduktempfehlungenEinwilligung für E-Mail-Marketing und Werbekontext beachten
Lead-Magnet-Funnelnach vorgelagertem MehrwertAffiliate-Zuordnung technisch durch den Funnel erhalten

Wenn du eine eigene Zwischenseite verwendest, kann ein Lead Magnet oder ein strukturierter Sales Funnel sinnvoller sein als ein nackter Affiliate-Link ohne Kontext.

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Der richtige Kontext ist wichtiger als die Anzahl der Links

Ein häufiger Anfängerfehler ist, möglichst viele Affiliate-Links zu verteilen.

Besser ist:

  • ein konkretes Problem erklären,
  • eine passende Lösung einordnen,
  • Vor- und Nachteile transparent nennen,
  • erklären, für wen das Angebot geeignet ist,
  • erst dann den Affiliate-Link anbieten.

Dadurch wird der Link zur logischen nächsten Handlung und nicht zum Fremdkörper im Content.

Muss ein Affiliate-Link gekennzeichnet werden?

Bei einer Affiliate-Empfehlung kann ein kommerzieller Zweck bestehen, weil du bei erfolgreicher Vermittlung eine Provision oder andere Gegenleistung erhältst.

§ 5a UWG verlangt, den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung kenntlich zu machen, sofern er sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt und das Nichtkenntlichmachen geeignet ist, die geschäftliche Entscheidung zu beeinflussen.

In der Praxis bedeutet das: Verstecke nicht, dass du wirtschaftlich von einer Empfehlung profitieren kannst.

Mögliche transparente Formulierungen

  • „Affiliate-Link: Wenn du darüber kaufst, erhalte ich eine Provision.“
  • „Werbung / Affiliate-Link“
  • „Partnerlink – bei einem Kauf kann ich eine Provision erhalten.“

Kein Rechtsrat: Die korrekte Kennzeichnung hängt vom Medium, der konkreten Darstellung und dem rechtlichen Kontext ab. Prüfe deine konkrete Umsetzung bei Bedarf rechtlich. Kennzeichnungen sollten klar, verständlich und für Nutzer rechtzeitig erkennbar sein.

Affiliate-Tracking und Cookies: Was musst du beachten?

Tracking kann Cookies oder andere Informationen auf dem Endgerät des Nutzers verwenden. In Deutschland regelt § 25 TDDDG die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung beziehungsweise den Zugriff auf dort gespeicherte Informationen. Grundsätzlich ist dafür eine Einwilligung vorgesehen, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift.

Ob eine konkrete Affiliate-Tracking-Lösung eine Einwilligung benötigt und wie sie technisch umgesetzt werden muss, hängt vom tatsächlichen Setup ab.

Deshalb solltest du prüfen:

  • welches Tracking-Verfahren dein Partnerprogramm nutzt,
  • welche Cookies oder Identifier gesetzt werden,
  • ob deine eigene Website zusätzlich Tracking einsetzt,
  • welche Informationen dein Consent- und Datenschutzhinweis abdecken muss.

Wichtig: Kopiere keine Cookie-Banner-Texte blind von anderen Seiten. Das Banner muss zu den Technologien passen, die auf deiner eigenen Seite tatsächlich eingesetzt werden.

Solltest du Affiliate-Links kürzen?

Ein langer Affiliate-Link kann unübersichtlich wirken. Link-Shortener oder eigene Redirects können optisch sauberer sein – bringen aber zusätzliche Risiken.

Prüfe vorher:

  • Erlaubt das Partnerprogramm Link-Shortener oder Redirects?
  • Bleibt die Affiliate-Zuordnung erhalten?
  • Funktioniert der Link dauerhaft?
  • Kann der Nutzer erkennen, dass er auf eine externe Angebotsseite gelangt?
  • Entsteht eine zusätzliche Tracking- oder Datenschutzebene?

Wenn du keine klare Notwendigkeit hast, ist der offizielle Partnerlink oft die einfachste technische Lösung.

Ein klassischer Affiliate-Link führt häufig zur Hauptverkaufsseite. Ein Deep Link beziehungsweise Contentlink führt gezielter auf eine bestimmte Unterseite.

Das kann sinnvoll sein, wenn dein Content bereits ein bestimmtes Thema behandelt.

Beispiel:

Blogartikel über Funnel → passende Webinar-Landingpage → Produktangebot

Das ist häufig nutzerfreundlicher als:

Blogartikel über Funnel → allgemeine Startseite des Anbieters → Nutzer muss selbst suchen

Wie organisierst du viele Affiliate-Links?

Sobald du mehrere Produkte und Kanäle bewirbst, solltest du nicht mehr aus dem Gedächtnis arbeiten.

Eine einfache Tabelle kann enthalten:

  • Produktname
  • Anbieter
  • Produkt-ID
  • Affiliate-ID
  • Basis-Promolink
  • Campaign-Key Instagram
  • Campaign-Key Blog
  • Campaign-Key Newsletter
  • Checkout-Link
  • Provisionsmodell
  • Datum der letzten Prüfung

So kannst du Links schneller austauschen, testen und pflegen.

Welche Affiliate-Link-Kennzahlen sind wichtig?

KennzahlFrage
KlicksWie oft wurde der Link angeklickt?
Unique ClicksWie viele unterschiedliche Nutzer haben geklickt?
ConversionsWie viele gewünschte Aktionen wurden zugeordnet?
Conversion RateWie viele Klicks führen zur Conversion?
Provision pro ConversionWie viel verdienst du pro zugeordneter Aktion?
Earnings per ClickWie viel Provision entsteht durchschnittlich pro Klick?
Storno-/Refund-EffektWie stark reduzieren Rückgaben die endgültige Provision?
Affiliate-Conversion-Rate = zugeordnete Conversions ÷ Affiliate-Klicks × 100
Earnings per Click = endgültige Affiliate-Einnahmen ÷ Affiliate-Klicks

Vergleiche Kampagnen nicht nur nach Klickzahl. Ein Kanal mit weniger Klicks kann deutlich wertvoller sein, wenn die Besucher besser zum Produkt passen.

15 häufige Fehler bei Affiliate-Links

  1. Affiliate-ID falsch schreiben.
  2. Den Link nicht testen.
  3. Falsches Produkt oder falsche Zielseite verlinken.
  4. Campaign-Keys nicht verwenden und dadurch keine Kanäle unterscheiden können.
  5. UTM-Parameter mit Affiliate-Zuordnung verwechseln.
  6. Parameter bei Weiterleitungen verlieren.
  7. Links in einem In-App-Browser nie testen.
  8. Affiliate-Links ohne thematischen Kontext verteilen.
  9. Die kommerzielle Beziehung verschleiern.
  10. Cookie- und Tracking-Themen ignorieren.
  11. Link-Shortener verwenden, ohne Partnerregeln zu prüfen.
  12. Alte Partnerlinks jahrelang nicht kontrollieren.
  13. Nur Klicks messen, aber keine Conversions.
  14. Keine klare Zuordnung zwischen Kanal und Kampagne haben.
  15. Fünf Produkte gleichzeitig empfehlen, obwohl keines wirklich zum Content passt.

Affiliate-Link richtig einsetzen: 9-Schritte-Checkliste

Partnerschaft prüfenIst deine Affiliate-Partnerschaft aktiv und gilt sie für das beworbene Produkt?
Offiziellen Link verwendenNimm Promo-, Content- oder Partnerlink aus der Plattform.
Zielseite prüfenPasst die Seite exakt zum Kontext deiner Empfehlung?
Campaign-Key vergebenNutze klare Namen wie blog, newsletter oder instagram_story.
Zusätzliches Analytics-Tracking planenUTMs oder Click-IDs nur einsetzen, wenn du weißt, wofür du sie brauchst.
Link technisch testenDesktop, Smartphone, Weiterleitungen und Reporting kontrollieren.
Werbekontext transparent machenAffiliate-Beziehung nicht verstecken.
Im richtigen Content platzierenEmpfehlung sollte logisch aus dem Inhalt entstehen.
Regelmäßig kontrollierenProdukte, Zielseiten, Partnerbedingungen und Links können sich ändern.

Häufige Fragen zu Affiliate-Links

Wie erstelle ich einen Affiliate-Link?

Du meldest dich bei einem Partnerprogramm an, wählst das gewünschte Produkt und erzeugst über das Netzwerk einen persönlichen Partnerlink. Dieser enthält eine Zuordnung zu deiner Affiliate-ID.

Was ist eine Affiliate-ID?

Die Affiliate-ID ist die Kennung, über die das Partnerprogramm dich als vermittelnden Partner identifiziert.

Was ist ein Promolink?

Bei Digistore24 ist der Promolink ein Affiliate-Link, der zur hinterlegten Verkaufsseite eines Produkts führt und die Affiliate-Zuordnung ermöglicht.

Was ist ein Campaign-Key?

Ein Campaign-Key ist eine zusätzliche Kampagnenkennung. Damit kannst du beispielsweise unterscheiden, ob eine Conversion aus Instagram, Blog oder Newsletter stammt.

Brauche ich UTM-Parameter?

Nicht zwingend. Sie sind hilfreich, wenn du Traffic in Analytics-Systemen genauer nach Quelle, Medium und Kampagne auswerten möchtest.

Kann ich direkt auf den Checkout verlinken?

Das hängt vom Partnerprogramm und Funnel ab. Einige Systeme erlauben die Übergabe einer Affiliate-ID direkt an den Checkout. Nutze nur Varianten, die der Anbieter offiziell unterstützt.

Muss ich Affiliate-Links kennzeichnen?

Wenn du wirtschaftlich von der Empfehlung profitieren kannst, kann ein kommerzieller Zweck vorliegen. Dieser sollte transparent kenntlich gemacht werden, wenn er sich nicht bereits unmittelbar aus den Umständen ergibt.

Warum wurde ein Verkauf nicht meinem Affiliate-Link zugeordnet?

Mögliche Ursachen sind blockierte oder gelöschte Cookies, Gerätewechsel, ein später geklickter anderer Affiliate-Link, fehlerhafte Weiterleitungen oder eine nicht aktive Partnerschaft. Die genaue Ursache hängt vom jeweiligen Netzwerk ab.

Kann ich Affiliate-Links in Social Media verwenden?

Grundsätzlich ja, wenn Partnerprogramm und Plattform dies erlauben. Beachte zusätzlich Kennzeichnung, Nutzungsbedingungen und die technischen Möglichkeiten des jeweiligen Kanals.

Fazit: Ein Affiliate-Link ist Tracking, nicht nur eine URL

Wenn du einen Affiliate-Link erstellst, solltest du nicht nur kontrollieren, ob sich die Zielseite öffnet.

Ein sauberer Affiliate-Prozess besteht aus:

  • aktiver Partnerschaft,
  • korrekter Affiliate-ID,
  • passender Zielseite,
  • sinnvoller Kampagnenkennung,
  • funktionierendem Tracking,
  • technischem Test,
  • klarer Kennzeichnung,
  • regelmäßiger Auswertung.

Der beste Affiliate-Link bringt nicht die meisten Klicks. Er bringt die richtigen Menschen zum passenden Angebot – und lässt sich sauber zuordnen und auswerten.

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